Es kann einem nicht alles wurscht sein - oder:
wias d aus oana Wurscht a Kultobjekt macha konnst.
Geschichte der Currywurst
Die Currywurst wurde der Saga nach im September 1949 von Herta Heuwer in Berlin erfunden. Diese selige Dame hatte eine Imbißbude in Charlottenburg und als Kunden für ihre Bratwurst eine feste Klientel quer durch alle Bevölkerungsschichten, vom Bauarbeiter oder ehemaligen SA-Mann bis hin zum Politiker.
Geschichte der Currywurst
Die Currywurst wurde der Saga nach im September 1949 von Herta Heuwer in Berlin erfunden. Diese selige Dame hatte eine Imbißbude in Charlottenburg und als Kunden für ihre Bratwurst eine feste Klientel quer durch alle Bevölkerungsschichten, vom Bauarbeiter oder ehemaligen SA-Mann bis hin zum Politiker.
2 Kommentare
Kommentar von: K.P. [Besucher]
Des mi'm boarisch übma no a weng, gell?
Ansonstn is' a guade Darschdellung vo dera Sach'.
Ansonstn is' a guade Darschdellung vo dera Sach'.
03.11.11 @ 18:51
Kommentar von: Karin Zick [Mitglied]
Bezüglich der Schreibweise des Bairischen gibt es höchst unterschiedliche Meinungen. Wobei es noch darauf ankommt, ob der Schreiber aus Nieder- oder Oberbayern oder der Oberpfalz stammt. Der mundartliche Teil des Beitrages wurde von der Herausgeberin des Globaku redigiert. Sie schreibt seit über 20 Jahren in Münchner Mundart und ich darf anmerken, daß die Vorlage unseres Bremer Redakteurs für einen "Zuagroastn" lobenswert gut gelungen war.
12.11.11 @ 18:32
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Von Karl-Heinzi's, Meier's und anderen Veränderungen
von Norbert Ruge
Ja mei, so ist sie nun mal - die gute neue Zeit...
Früher, da bist du auf ein Feierabendbierchen in deine Stammkneipe in der Ickstatt-, Westermühl-, Klenze- und andere Straßen hier in deinem Viertel gegangen. Du kanntest den Wirt und die Bedienungen persönlich, sie haben sich gefreut, daß du wieder dein Geld bei ihnen läßt oder auch einfach nur, weil sie dich wieder einmal sehen.
Das Bier war gut für zweieurofünfzig, der Schnaps war noch besser für eineneuroneunzig und alle in diesen kleinen Boazn haben miteinander geredet und versucht, die Probleme des menschlichen Miteinanderseins nicht zu lösen, aber wenigstens zu verstehen.
Ja mei, so ist sie nun mal - die gute neue Zeit...Früher, da bist du auf ein Feierabendbierchen in deine Stammkneipe in der Ickstatt-, Westermühl-, Klenze- und andere Straßen hier in deinem Viertel gegangen. Du kanntest den Wirt und die Bedienungen persönlich, sie haben sich gefreut, daß du wieder dein Geld bei ihnen läßt oder auch einfach nur, weil sie dich wieder einmal sehen.
Das Bier war gut für zweieurofünfzig, der Schnaps war noch besser für eineneuroneunzig und alle in diesen kleinen Boazn haben miteinander geredet und versucht, die Probleme des menschlichen Miteinanderseins nicht zu lösen, aber wenigstens zu verstehen.
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1 Kommentar
Kommentar von: tomtom [Besucher]
Ja, genau so ist es. Nicht zu vergessen, ein Privatspielplatz im Hinterhof für den Luxusbengel und jedes Wochenende gröhlendes Volk, das das Viertel mit Flaschen und Abfall überzieht. Dafür verkaufen die Makler das Viertel, das sich inzwischen von Sendling Süd bis Schwabing Nord erstrecken soll. Schön ist's geworden!
25.07.11 @ 22:10
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Umwidmung
von Karin Zick
Schon seit geraumer Zeit ist zu beobachten, daß die Bank Ecke Westermühl-/Klenzestraße eine Umwidmung erfährt: weg vom Ruheplatz, hin zur Mülldeponie. Wir wissen nicht, ob Anwohner des Viertels die Sitzgelegenheit zum privaten Mülleimer umfunktionieren oder Zuagroaste.

Die Antwort hierauf ist einerlei, denn die Spezies der soziophoben Zweihaxnschweine ist nicht endemisch, d.h. sie kommt nicht nur im Biotop Glockenbachviertel vor.
Schon seit geraumer Zeit ist zu beobachten, daß die Bank Ecke Westermühl-/Klenzestraße eine Umwidmung erfährt: weg vom Ruheplatz, hin zur Mülldeponie. Wir wissen nicht, ob Anwohner des Viertels die Sitzgelegenheit zum privaten Mülleimer umfunktionieren oder Zuagroaste.
Die Antwort hierauf ist einerlei, denn die Spezies der soziophoben Zweihaxnschweine ist nicht endemisch, d.h. sie kommt nicht nur im Biotop Glockenbachviertel vor.
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Umwidmung Vol. 2
von Karin Zick
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Ein lauschiger Samstagabend. Die nötigen Moneten für einen Treff in der Kneipe: Mangelware. Sich Freunde in die eigenen vier Wände einladen: zu viel Arbeit und langweilig. Warum also nicht die Bank Ecke Westermühl-/Klenzestraße als freiluftige party location nutzen? Für ein paar Flaschen Bier, Pizza und Chips reicht die Kohle allemal! Der Alkohol vernebelt die Sinne und hebt in höhere Sphären, in welcher die Beseitigung des eigenen Mülls als ernüchternder Akt ausgeblendet wird. Oder aber er gaukelt einem vor, daß man sich in einem Lokal befindet, in dem die Bedienung das Eine bringt und das Andere wieder mitnimmt. Und für die Verdauung von Pizza und Chips konzentriert der Körper alle Kraft auf die dafür nötigen inneren Organe. Hände und Arme sind da physiologisch einfach überfordert mit dem Wegtragen von Abfall. |
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Wir brauchen Sie für das "Glockenbacher Lesebuch"
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Der Glockenbach-Kurier möchte künftig mehr über die Geschichte des Glockenbachviertels bringen. Geplant ist ein "Glockenbacher Lesebuch", das die Zeit zwischen 1945 bis 1970 im Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel beschreibt. Neben historischen Fakten und Daten aus verschiedenen Archiven sollen vor allem die Bewohner zu Wort kommen, die damals in unserem Viertel lebten. Für dieses Vorhaben brauchen wir Ihre Hilfe! Wenn Sie selbst oder Ihre Bekannten/Verwandten Geschichten von früher (bis 1970) zu erzählen wissen oder sogar noch Fotos besitzen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir suchen beispielsweise:
Bitte helfen Sie uns! Mit einem Anruf bei Frau Zick, Tel. 089/201 57 33 oder einer E-Mail . |

