Kategorien: Zweibeiner, Gerhard Acktun, Hans-Hendrik Adler, Irene Kölbl

Von einem, dem viele Lichter aufgehen

07.06.11 Permalink
von Karin Zick

Haben Sie ihn auch schon mal in den Isarauen gesehen? Vielleicht mit einem kapitalen Baumstamm auf seiner Sackkarre oder einfach nur mit einem Bündel Treibholz unterm Arm. Wenn ja, wären Sie nicht der erste Spaziergänger, der den Holzsammler verwundert anspricht ob seiner Holzklauberei.
Nein, die Fundstücke enden nicht als Brennholz, sondern kommen irgendwann in ganz neuem Gewand bzw. Licht daher: Bei dem Holzsammler handelt es sich nämlich um Hans-Hendrik Adler, der nicht nur aus Treibholz ganz ungewöhnliche Leuchten kreiert.

Mehr lesen »

Seiten: 1 · 2

Wenn ich schlecht drauf bin, wird es auch nicht besser!

23.03.11 Permalink
von Karin Zick

23 Jahre Standlfrau auf dem Viktualienmarkt! Das bedeutet: 23 Jahre Enge am Stand, frieren und lange Arbeitszeiten ab früh morgens. 2006 überlegte Irene Kölbl, ob sie als altes Marktweib auf dem Viktualienmarkt bleibt oder noch mal die Kurve kriegt: "Ich bin im Glockenbachviertel gelandet; finde es sehr schön, habe einen Laden und kann die Türe zumachen, wenn es schneit. Und wenn die Sonne scheint, habe ich auch meine Ruhe. Ich muß nicht mehr frieren, mich dick anziehen. Hat alles Vorteile. Meine Kunden sagen, ich hätte mit meinem Laden einen kleinen Viktualienmarkt eröffnet".

Denn Irene Kölbl verkauft nicht nur Blumen, ihr gemütlicher Laden ist auch ein Kontaktpunkt für die Glockenbacher. Irene K. hört ihnen zu, gibt den einen oder anderen Rat und hilft ihren Kunden auch mit Tipps weiter: Egal, ob jemand einen Tabletänzer braucht oder Plexiglas, eine Schuhmacherin oder einen Polsterin: "Ich bin ein lebendes Branchenbuch".

Seiten: 1 · 2 · 3 · 4

Gerhard Acktun: Schauspieler, Synchronsprecher und Hörbuchverleger

30.06.10 Permalink
Vielleicht haben Sie ihn schon gesehen - im Tatort, Derrick, Polizeiinspektion 1 oder Sturm der Liebe. Oder gehört - in "Findet Nemo", Alf, Melrose Place, Wallander. Die Rede ist von Gerhard Acktun, von Kindesbeinen an im Film- und Theatergeschäft als Schauspieler und Synchronsprecher zu Hause. Seit kurzem produziert er teils selbstgeschriebene Hörspiele in seinem einem eigenen Hörbuchverlag - auf Bairisch, versteht sich!

Wie hat alles angefangen? Gerhard Acktun erzählt:
"Ich habe als Kind angefangen. Vor kurzem lief ein alter Komödienstadl, damals war ich acht Jahre alt und in dem Stück kommen zwei Musikkapellen rein. Ich laufe voran und dirigiere. Die Schauspielerei geht zurück auf meine Eltern: Die hatten in der Müllerstraße einen Schnell-Imbiß; mein Vater kam aus Königsberg und hat dort am Theater kleinere Rollen gespielt. Durch ihren Schnell-Imbiß haben meine Eltern viele Leute kennengelernt und auch die "richtigen": Mein acht Jahre älterer Bruder kam dadurch zum Schauspielern und drehte kleinere Rollen, z.B. in "Hotel Victoria" mit Vico Torriani. Und so bin ich reingerutscht."

Seiten: 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6