Kategorien: Vierbeiner, Billy - Klenzestraße, Die 4Bein-Redakteurin, Janka - Klenzestraße

Aus einem adeligen Dackelnest: Billy

04.02.12 Permalink
Das Interview führte Ayka bei Billy im Büro

Ayka:
Erzählst Du am Anfang kurz ein bißchen was über Dich? Wo kommst Du her? Wie alt bist Du?

Billy:
Ich bin jetzt (Winter 2012; Anm.d.Red.) 12 Jahre alt und komme aus Anzing. Mein Rudelführer hat mich übers Internet gfundn, da war i grad mal vier Wochen alt.

Ayka (grinst):
Da kannst Du ja kaum größer gewesen sein als eine Ratte?

Billy (gespielt empört):
Es gibt Ratten, die bleiben es; und es gibt Ratten, aus denen wird ein richtig schicker Rauhhaardackel! (Beruhigt sich wieder). Jedenfalls: Mein Anblick hat meine Alphatiere gleich in den Bann gezogen. Sie wollten ja eigentlich einen größeren Hund, so bis Kniehöhe. Aber ich war es halt einfach.

Ayka:
Und Deine Herkunft? Adel und so? Der Name "Billy" klingt ja zunächst recht …nun ja, trivial.

Billy (hebt die Augenbrauen, dann in bestimmten Ton):
Aber hallo! Ich bin nicht in irgendeine herumliegende Pedegree-Dose geworfen worden, sondern in ein adeliges Dackelnest! Mein Geburtsname ist Carli von Feuchtengrund; mein Großvater war ein Weltmeister unter den Jagdhunden.

Ayka:
War das Deinem Herrchen und Frauchen wichtig?

Seiten: 1 · 2 · 3 · 4 · 5

Janka aus der Klenzestraße

15.02.11 Permalink
Das Interview führte die Redakteurin von "Hundeleben" im März 2009 bei Janka zu Hause.

JankaAyka (sitzt auf dem Boden vor der Couch, auf der Janka lässig thront):
Find ich toll, daß Du Dich als erster Hund im Viertel vorstellst. Danke.

Janka (jovial):
Mach ich doch gerne. Als gebürtige Südländerin habe ich ja auch nicht das Verkniffene der Deutschen.

Ayka:
Da sprichst Du schon meine ersten Frage an: Woher kommst Du und wie lange lebst Du im Glockenbachviertel?

Mehr lesen »

Ayka von Castra-Regina

15.02.11 Permalink
Hi Leuts!

Mein Name ist Ayka von Castra Regina, meines Zeichens Deutsche Schäferhündin und eine richtige Landpomeranze. Die Herausgeberin des Glockenbach Kuriers holte mich im Sommer 2004 im zarten Alter von anderthalb Jahren aus der Weilheimer Gegend in die Großstadt. Was ein Kulturschock!
Aber bald gefiel mir das Stadtleben mit seinen vielen Gerüchen, Artgenossen, raschelnden Einkaufstüten mit verheißungsvollem Inhalt. Und die vielen netten, besonders älteren Damen im Viertel, die mich immer lieb begrüßen und mich teilweise goodie-mäßig verwöhnen. Zwar bestimmen die Zweibeiner die Geschicke der Welt, aber wir Vierbeiner haben in den vielen Jahrtausenden unseres Zusammenlebens mit dem Menschen einen Sonderstatus erworben, der uns autorisiert, unsere Sicht des Lebens kundzutun.

Mehr lesen »