Neue Heimat für das ValentinKarlstadt-Theater
von Karin Zick
Er hatte ein Angebot aus den USA und folgte dem Lockruf nicht - "weil man da nicht mit der Trambahn hinfahren kann". Und er wußte auch, warum der Turm vom Alten Peter seinerzeit acht Uhren hatte: "Damit acht Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen können". Seinem skurrilen bis absurden Humor ist ein "Musäum" gewidmet und selbst bei der Techno- und Facebook-Generation ist er kein Unbekannter: Karl Valentin.
1999 gründeten Christian von der Au, Gerald Karrer und Bele Turba das ValentinKarlstadt-Theater und fanden im 2. Untergeschoß des Hofbräukellers eine Heimat. Im Mai 2008 war jedoch Schluß: Der Theaterraum wurde geschlossen und die Truppe begab sich auf Gastspielreisen. Im "Bachbett" hat das ValentinKarlstadt-Theater nun einen neuen, festen Spielort gefunden. Ab 28. Januar treten die Künstler einmal im Monat mit ihrem "Valentin Varieté" auf: Drei Valentin-Einakter, eingebunden in skurrile Chansons der damaligen Zeit und Zwischentexten. Gespielt werden die Klassiker "Der Firmling", "Der Theaterbesuch" und "Der verhexte Scheinwerfer". Von Valentin 1934 geschrieben, ist ihr Humor, der allzu Menschliches auf absurde Spitzen treibt, nach wie vor aktuell: Wir Menschen sind ja nicht anders geworden in den letzten Jahrzehnten.
Er hatte ein Angebot aus den USA und folgte dem Lockruf nicht - "weil man da nicht mit der Trambahn hinfahren kann". Und er wußte auch, warum der Turm vom Alten Peter seinerzeit acht Uhren hatte: "Damit acht Leute gleichzeitig auf die Uhr schauen können". Seinem skurrilen bis absurden Humor ist ein "Musäum" gewidmet und selbst bei der Techno- und Facebook-Generation ist er kein Unbekannter: Karl Valentin.
Fortsetzung:
1948 an einer verschleppten Lungenentzündung gestorben (nach einer eisig kalten Winternacht in einem Theater in der Wörthstraße, weil man ihn dort versehentlich eingesperrt hatte), war er mit seiner kongenialen Partnerin Liesl Karlstadt weit über Münchens Grenzen hinaus bekannt, wobei ihm ausgerechnet die Münchner ab den 1940er Jahren ihre Treue versagten.
1999 gründeten Christian von der Au, Gerald Karrer und Bele Turba das ValentinKarlstadt-Theater und fanden im 2. Untergeschoß des Hofbräukellers eine Heimat. Im Mai 2008 war jedoch Schluß: Der Theaterraum wurde geschlossen und die Truppe begab sich auf Gastspielreisen. Im "Bachbett" hat das ValentinKarlstadt-Theater nun einen neuen, festen Spielort gefunden. Ab 28. Januar treten die Künstler einmal im Monat mit ihrem "Valentin Varieté" auf: Drei Valentin-Einakter, eingebunden in skurrile Chansons der damaligen Zeit und Zwischentexten. Gespielt werden die Klassiker "Der Firmling", "Der Theaterbesuch" und "Der verhexte Scheinwerfer". Von Valentin 1934 geschrieben, ist ihr Humor, der allzu Menschliches auf absurde Spitzen treibt, nach wie vor aktuell: Wir Menschen sind ja nicht anders geworden in den letzten Jahrzehnten.
