Kategorie: Veranstaltungen

Insektenhotels basteln mit dem LBV

28.03.12 Permalink
vom 7.5.2011 - Pressemeldung des LBV, bearbeitet von Karin Zick

Unsere ca. 500 heimischen Wildbienenarten sind alle als gefährdet oder akut gefährdet eingestuft. Wie bei vielen anderen Tierarten liegen die Ursachen der Gefährdung in einem unzureichend gewordenen Nistplatz- und Nahrungsangebot. Mit dem Bau von einfachen Insektenhotels, mit Informationen und Tipps für die Balkon- und Gartenbepflanzung wollen wir den fehlenden Nistplätzen und Nahrungsangeboten entgegenwirken.

Am Sonntag, 29. Mai 2011 können interessierte Familien und Kinder mit der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz am Rumfordschlössl im Englischen Garten Insektenhotels für Wildbienen bauen. Zudem gibt es Informationen und Tipps für eine insektenfreundliche Balkon- und Gartenbepflanzung. Material und Basteltische bringen wir mit.

Fortsetzung:

Bastler und Besucher sind willkommen von 10 bis 16.00 Uhr (es kann jederzeit gekommen und gegangen werden).

Wo: Englischer Garten, Natur- und Kulturtreff Rumfordschlössl am Chinesischen Turm (Buslinie 54 Richtung Lorettoplatz)

Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Information bei Alexandra Baumgarten:
Tel. 089/200 270 82, Fax: 089/200 270 80
E-Mail: a-baumgarten@lbv.de

Fotos: Caroline Hosmann/LBV-Archiv

Gegen braune Propaganda: Kulturfest "München ist bunt" am 13.11.2010

23.11.10 Permalink
vom 11.10.2010 - Pressemitteilung des BA 2

Die neonazistische Gruppierung der „Freien Nationalisten“ will mit dem offensichtlichen Ziel der Geschichtsfälschung und damit auch der Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus am 13. November 2010 durch unser Viertel ziehen.
Mit ihrem sogenannten „Heldengedenkmarsch“ verfolgen sie eine Reinszenierung des NS-Feiertags „Heldengedenktag“ und verherrlichen die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft. Unser Viertel wird dadurch zum Schauplatz brauner Propaganda.

Fortsetzung:

Der Bezirksausschuß 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) und die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Aufrufes (www.muenchen-ist-bunt-de/liste ) bitten Sie daher:

Unterstützen Sie die Bemühungen, uns dem traurigen braunen Spektakel entgegen zu stellen und es durch das freundliche und friedliche Gesicht Münchens als Weltstadt mit Herz überstrahlen zu lassen! Wir bitten Sie alle, durch Ihre persönliche Teilnahme an unserem Kulturfest „München ist bunt!“ Gesicht zu zeigen für die Erinnerung und gegen neonazistische Propaganda.

Das Kulturfest findet statt am 13. November 2010, ab 12.00 Uhr am Sendlinger Tor-Platz vor der Matthäuskirche.

Am 20. Oktober 2010 um 19.00 Uhr findet im Zunfthaus in der Thalkirchner Straße (großer Saal) eine Informations- und Koordinationsveranstaltung statt. Dort können sich Interessierte mit ihren Ideen und Vorschlägen einbringen! Ferner werden das bisherige Bündnis und das geplante Programm vorgestellt. Wenn Sie schon vorher Ideen oder Anregungen haben, schreiben Sie eine Email an mach.mit@muenchen-ist-bunt.de .

"Panorama München" - Austellung im Plan-Treff bis 12.11.2010

15.11.10 Permalink
vom 26.10.2010 von Karin Zick (Quelle: Rathaus-Umschau)

Am 28. September um 18.30 Uhr wird im PlanTreff (Blumen-/Ecke Angertorstraße) die Ausstellung "Panorama München" eröffnet. In acht 360-Grad-Panoramen, die mit einem Durchmesser von je 1,50 Metern von der Decke abgehängt sind, zeigt die Ausstellung, wie sich München räumlich entwickelt hat und sich die Silhouette stetig verändert.

Fortsetzung:

Die vergleichenden Rundblicke von erhöhten Standpunkten u.a. aus den Jahren 1858, 1952 und 2009 zeigen einen erweiterten Blick auf die Stadt. Ergänzt werden die Panoramen durch Informationen zu den Stadtansichten.

Die Ausstellung "Panorama München", die in Kooperation mit dem Stadtarchiv München und dem Franz Schiermeier Verlag München entstand, ist bis zum

31. Oktober im PlanTreff
Informationsstelle zur Stadtentwicklung, Blumenstraße 31
Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr


zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Ausstellung hält Franz Schiermeier am 13. Oktober um 18.30 Uhr im PlanTreff einen Vortrag mit dem Titel "Panoramen für die ganze Welt - München als Zentrum der Panoramenmalerei".
Anmeldungen für den Vortrag bis 8. Oktober unter plantreff@muenchen.de.

Weitere Informationen und Bildmaterial: Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Anna- Maria Hogeback, Telefon 2 33- 2 62 81, plantreff@muenchen.de .

9. Nacht der Umwelt am 17.9.2010

27.09.10 Permalink
von Karin Zick

Bei der "Nacht der Umwelt" am Freitag, 17. September, steigen die Besucherinnen und Besucher in Münchens tiefste und zugleich verschlungenste Wege hinab. Von 14 Uhr an bis kurz vor Mitternacht bieten das Referat für Gesundheit und Umwelt, das Baureferat sowie zahlreiche Vereine, Firmen und Institutionen Führungen und Diskussionen an; insgesamt sind es 44 Programmpunkte. Koordiniert wird die Aktion vom Referat für Gesundheit und Umwelt. Die Anmeldung beginnt am Montag, 19. Juli.

Fortsetzung:

Bei den nächtlichen Ausflügen steht die Umwelt im Mittelpunkt und wird insbesondere auch Kindern anschaulich erklärt. Es geht um die Kraft der Sonne, um Tiere in der Stadt, aber auch um die Folgen des Klimawandels. Im Tierpark Hellabrunn können Fledermäuse und andere Tiere mit einem Nachtsichtgerät beobachtet werden. Bei dem Blick hinter die Kulissen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um das Leben der Tiere und die Arbeit im Zoo informiert. Was passiert nachts im Wald, wer lebt in der Auffangstation für Reptilien und welche Stadtbäche gibt es eigentlich?

Die Aktion erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet, von Kieferngarten im Norden bis zum Walderlebniszentrum Grünwald im Süden, von Lochhausen im Westen bis hin zur Messestadt Riem im Osten Münchens. 2009 nahmen knapp 2.000 Bürgerinnen und Bürger teil. Die Angebote sind mehrheitlich kostenlos, in Einzelfällen wird ein geringer Unkostenbeitrag fällig. Für einige Veranstaltungen jedoch ist eine Anmeldung dringend erforderlich.

Anmeldungen bei den beteiligten Firmen, Institutionen und Vereinen sowie beim Referat für Gesundheit und Umwelt sind von Montag, 19. Juli, bis Donnerstag, 16. September, möglich. Das Programmheft liegt ab sofort in Stadtbibliotheken, der Stadtinformation, bei den Stadtwerken, im Bauzentrum München, in Stadtsparkassen sowie bei den Volkshochschulen und Sozialbürgerhäusern aus.
Weitere Infos auch zu den jeweiligen Anmeldungsmodalitäten gibt es auch im Internet unter www.muenchen.de/ nacht-der-umwelt.

Quelle: Rathaus-Umschau

Dinosaurier live erleben: "DINO - Die Ausstellung" im Deutschen Theater

07.09.10 Permalink
vom 6.8.2010 - Pressemitteilung

Nach sensationellen Erfolgen in Südamerika und Europa präsentiert das Deutsche Theater im Sommer 2010 Europas größte Dinosaurierausstellung „Dinosaurier live erleben: DINO - Die Ausstellung“. Mehr als 100.000 begeisterte Besucher sahen sie in Wien. Nun kommen die Dinos nach München. Tyrannosaurus Rex & Co beherrschten lange Zeit das Leben auf der Erde, bis die Dinos durch einen Meteoriteneinschlag vor der mexikanischen Halbinsel Yucatan vor ca. 65 Millionen Jahren hinweggefegt wurden.

Mehr als 40 Spezies der verschiedenen Epochen – vom kleinsten, nur 70 Zentimeter großen Fleischfresser bis hin zum 25 Meter langen Brachiosaurus sind im großen Zelt des Deutschen Theaters zu bestaunen.

Fortsetzung:

Eine professionelle Führung durch die Ausstellung, eigene Ausgrabungsstätten für Juniorpaläontologen, Dino-Reiten, Dino-Zeichnen, jede Menge Informationen rund um Lebensweise, Ernährung und Lebensräume der Dinosaurier sowie ein eigenes 3D-Kino werden geboten. Die Führungen finden im Zelt des Deutschen Theaters in Fröttmaning statt (eine Wegbeschreibung finden Sie hier ).

Die Ausstellung kann bis 29.8.2010 unter fachkundiger Führung täglich von 10.00 – 17.00 Uhr besucht werden. Die Führungen finden stündlich statt und sind im Vorverkauf buchbar auf der Webseite des Deutschen Theaters . Für Kurzentschlossene ist es zudem möglich, Tickets vor Ort zu kaufen und die Ausstellung auch ohne Führung zu besuchen.

Foto: www.flickr.com - Allie_Caulfield

"Geschichten großer Geister" auf dem Alten Südfriedhof

24.07.10 Permalink
von Karin Zick vom 15.7.2010

Am 23. und 24. Juli 2010 werden auf 9 Bühnen 9 "Geschichten großer Geister" auf dem Alten Südfriedhof gespielt. Der Kartenvorverkauf hat jetzt begonnen.
27 Schauspieler präsentieren Auszüge aus den Biographien so bekannter Münchnerinnen und Münchner wie beispielsweise Leo von Klenze, Arnold Zenetti, Georg Friedrich von Reichenbach oder Klara Metzger-Verspermann. Sie alle haben ihre letzte Ruhe auf dem Alten Südfriedhof gefunden.

Fortsetzung:

Mit dem Projekt "Geschichten Großer Geister" soll das historische München aufleben. Auf unterhaltsame Weise wird dem Publikum vermittelt, was die mit unserer Stadt verbundenen Persönlichkeiten ausgezeichnet hat. So macht Geschichte Spaß. Für die Inszenierungen wurde der Autor und Regisseur Klaus J. Neumann engagiert.
Zusätzlich werden die Arkaden illuminiert. Kammermusik wird am Freitag, 23. Juli, von 19 Uhr an unter den Arkaden gespielt.

Die "Geschichten Großer Geister" beginnt jeweils um 19 Uhr und endet um 23.30 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr. An der Thalkirchner Straße ist an beiden Tagen ein Catering organisiert. Für die Auf- und Abbauarbeiten, wird der Alte Südfriedhof von Dienstag, 20. Juli, an bis einschließlich Montag, 26. Juli, gesperrt. Um Wartezeiten an der Abendkasse, die von 17.30 Uhr an geöffnet ist, zu vermeiden, wird empfohlen, Tickets im Vorverkauf zu erwerben. Karten zu fünf Euro gibt es bei:

KartenVorVerkauf im Glockenbach
Pestalozzistraße 20, 80469 München
Telefon 089-89 06 48 88
Öffnungszeiten: Di bis Fr 13 bis 19 Uhr und Sa von 10 bis 16 Uhr.

Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist kostenlos. Die Veranstaltung Geschichten Großer Geister wird vom Bayerischen Rundfunk, Redaktion Planung und Entwicklung BR-alpha, aufgezeichnet und voraussichtlich ab September 2010 im Programm des Bayerischen Rundfunks ausgestrahlt. Mit der Teilnahme erteilen Besucherinnen und Besucher Ihr Einverständnis, dass Bildnisse von Ihnen ohne Anspruch auf Vergütung verbreitet, insbesondere gesendet und auch auf individuellen Abruf unabhängig von der Art des Empfangsgeräts öffentlich zugänglich gemacht werden können.

Ateliers zum Schnuppern: Werk-Schauen 2009

10.01.10 Permalink
von Karin Zick - 21.10.2009

Am Wochenende 17./18. Oktober 2009 öffneten 37 Ateliers und Geschäfte im Rahmen der "werkschauen im glockenbach" ihre Türen für Besucher. Farben, Papiere, Stoffe, Leder und Musik fütterten Auge, Ohr und Hirn. Denn auch Wißbegierige kamen auf ihre Kosten: Viele Teilnehmer an "Werkschauen" führten Arbeitsgänge vor und gaben Fachwissen an interessiertes Publikum weiter.

Fortsetzung:

Freude an der Musik und Eintauchen in dieselbe kann man in der Aventinstraße im Tanzstudio "La danse", das Christine Becker vor drei Jahren gegründet hat. Ihre besondere Liebe gilt dem Flamenco: völliges Abschalten vom Alltag, Training von Körperhaltung und Konzentrationsfähigkeit, Mitgehen mit der Musik. Flamenco kann man von 14 Jahren an bis ins hohe Alter lernen und tanzen. Und bei manch softgebürstetem Teenager oder Senior könnte der Flamenco ein in seiner Tiefe bisher nicht erlebtes Lebendigkeitsgefühl wecken.

In der Reichenbachstraße, unweit des Gärtnerplatzes gab Ludwig Ro­sen­berger Einblicke in seine Brillenmanufaktur. Seit zwei Jahren fertigt er hier Brillenfassungen aus edel­sten Materialien. Die Fassun­gen sind keine Massenware, sondern Einzelstücke oder Kleinserien und das Er­gebnis hoher Handwerkskunst.

Ebenfalls keine Massenware sind die Kreationen von Kunstdesignerin Barbara Weigand in ihrem Mode­atelier IOSOY ("ich bin") in der Klenzestrasse 45. Ihre selbst entworfenen und gezeichneten Blumendessins verwandeln sich auf hochwertigen Stoffen zu individuellen Kollektionen. Unverwech­selbar wie die Trägerin selbst - in Standardgrößen und Massanfertigung. Ein Grunddesign in Konfektionsgröße oder Maßanfertigung und dann abgewandelt mit stilvollen Accessoires. Immer wieder neu.

In einem ruhigen Hinterhof der Fraunhoferstraße betreibt Clemens Geyer sein Kunstatelier "Arte Mobile" - Galerie, Werkstatt, Lern- und Therapieort zugleich. Auf vielfältige Weise wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Welt der Kunst nahegebracht. Und (noch) unbekannte Künstler finden bei "Arte Mobile" eine bezahlbare Ausstellungsmöglichkeit.
Einen unverstellten Einblick in ihre Arbeit bietet das Lederatelier "Antonetty" Ecke Klenze-/Westermühlstraße. Seit über 17 Jahren fertigt Caroline Antonetty hochwertige Ledertaschen und -bekleidung. Qualität geht über alles, sowohl was das Material betrifft als auch dessen Verarbeitung. Leder von Wildtieren ist tabu, es wird nur die Haut von Haustieren verwendet, die aus anderen Gründen das Zeitliche segnet. Deshalb wird nur bei Antonetty direkt produziert und verkauft; die Inhaberin möchte aus gutem Grund die volle Kontrolle über die Herkunft der Leder und die Verarbeitung behalten. Davon kann sich jeder mit einem Blick durch die Schau­fenster überzeugen.

Ganz dem Papier hat sich die "dreipunkt edition" in der Klen­zestraße 85 verschrieben. Seit 1998 fertigen hier Künstler ihre graphischen Werke in handsignierten Kleinserien in klassischen Druckverfahren in Handarbeit von A bis Z mit einer traditionellen Druckpresse. Der Besuch bei "dreipunkt edition" versetzt einen zurück in verspielte Kindertage: jede Menge Farbstifte, Farben, Papiere und Gerüche, die schlicht nach dem riechen, was sich unsereiner unter "Atelier" vorstellt. Und be­zahl­bare Kunst - für junge Erstkäufer ebenso wie für er­fahrene Sammler.
Die "werkschauen" zeigten, daß das Leben im Glockenbachviertel nicht nur in den Kneipen pulsiert, sondern auch in vielen Oasen der Kreativität. Die Ateliers schlummern oft in Hinterhöfen, meist übersehen beim Schlendern durch die Straßen. Viel zu unauffällig plaziert für die vielfältige und begeisternde Kreativität, die sie für uns alle zaubern. Man muß sie halt finden und entdecken; ein Grund mehr, beim nächsten Spaziergang etwas genauer hinzuschauen!

weitere Bilder (von Ingo Brätschkus) finden Sie in unserem Bild-Archiv

Europäische Fledermausnacht im Englischen Garten 2009

06.01.10 Permalink
von Heide-Marie Emmermann - 6.9.2009

Am Samstag, den 29. August lud der Arbeitskreis Fledermäuse des LBV zum 10. Mal zur „Europäischen Fledermausnacht“ im Englischen Garten ein.

Eher unauffällig gibt sich der Laden des LBV (Landesbund für Vogelschutz) in der Klenzestraße 37. Und wer nicht weiß, was sich darin verbirgt, mag achtlos daran vorübergehen. Eine ganz große Organisation nämlich. Mit aller Vielfalt, die zum Vogel- und Naturschutz gehört: Hinter dem Laden befinden sich die Geschäftsräume des LBV – Kreisgruppe München.

Fortsetzung:

Hier tagen die diversen Arbeitskreise, wie AK Fledermäuse, Schmetterlinge, auch Biotoppflege, um nur einige zu nennen. Und natürlich steht das alles im Austausch mit der Landschaftspflege und reicht bis in die Politik hinein. Die meisten hier arbeiten ehrenamtlich. Ohne sie gäbe es das alles nicht.

Das Fest begann um 14.00 Uhr am Rumfordschlössl, dem Natur- und Kultur-Treff nördlich des Chinesischen Turms.
Reichsgraf von Rumford hätte sich darüber sicher gefreut. Denn er war nicht nur ein hervorragender Militärstratege, der unter Kurfürst Karl Theodor, welcher übrigens den Englischen Garten bauen ließ, am Ende des 18. zu Beginn des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Kriege zwischen dem Hause Habsburg und Napoleon durch kluges Taktieren erreichte, daß München weitgehend verschont blieb. Sondern er entwickelte auch ein Konzept gegen die Armut.
An die „Rumford´sche Suppe“ , einer überwiegend aus Graupen zubereitete Kraftbrühe, die im damaligen Zeughaus – heute das Stadtmuseum - an die Armen ausgeteilt wurde, erinnern sich allerdings nur noch wenige.

Dieses Fest galt den Fledermäusen, die immer mehr unter mangelnder Insektennahrung durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder anderen Chemikalien in der Landwirtschaft und dem Verlust an landschaftlicher Vielfalt leiden. Aber auch durch chemische Behandlungen von Dachstühlen, Verlusten an Höhlenbäumen und Spalten an Gebäuden durch Renovierungen ihre Quartiere verlieren.

Fast alle 24 bayerischen Fledermausarten werden auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt.
Der Samstag war ein Familiennachmittag der besonderen Art: Alles drehte sich um diese geheimnisvollen lautlosen Nachtjäger. Gleich am Eingang des Platzes eine grosse Fledermausattrappe. In das ausgeschnittene Gesichtsoval steckten Klein und Groß das ihrige für ein Foto für das Familienalbum.
Die Maskenbildnerinnen hatten viel zu tun. Wollte doch fast ein jeder eine Fledermausmaske oder ein Tattoo aufgemalt bekommen!

Und dort hinten, an den anderen Ständen, da konnten alle selber Masken ausschneiden, bemalen, und - mit nach Hause nehmen.
Für die Älteren gab´s reichlich Literatur.

Vor allem aber:
Die Leiterin des Arbeitskreises Margarete Kistler zeigte aus ihrer Auffangstation für verletzte Fledermäuse 2 lebende Pfleglinge, einen Abendsegler und eine Zwergfledermaus, die abends in die Freiheit entlassen wurden und erklärte deren Lebensweise. Große Augen, aufmerksame Stille. Nix Voruteile wie:“Das sind blutsaugende Vampire“ oder: „Die fliegen in die Haare.“

Und wenn es dann noch wunderbaren Kaffee und selbst gebackenen Kuchen zu allem gibt, - wieviele fleißige Hände haben hier zugearbeitet! - dann ist das wirklich ein gelungenes Fest.

Sie waren nicht dabei? Schade!
Ein Trost:
Am Freitag, den 18. und Samstag, den 19. September veranstaltet der AK Fledermäuse zur Nacht der Umwelt jeweils im Englischen Garten eine Fledermaus-Exkursion.
Informationen unter: 089/6422756
Webseite: >> LBV

Veranstaltungskalender liegen auch bei den Hofpfistereien aus. Am besten aber: Sie werden gleich selbst Mitglied. Dann haben Sie alles aus erster Hand.
Wo man das macht? Im kleinen Laden in der Klenzestraße 37.
Selber suchen!!!

Fotos der Fledermäuse mit freundlicher Genehmigung von A. Kistler, LBV

Weitere Fotos von der Exkursion finden Sie in unserem Bildarchiv

Schwules Maibaumfest 2009

06.01.10 Permalink
von Stefan Vogel - 8.5.2009

Das Maibaumfest fand heuer zum zweiten Mal statt. Von 11.00 bis 19.00 Uhr gab es Musik, Tanz, Bier und Bratwurst an den Ständen des Hotel-Restaurant "Deutsche Eiche", Café Selig und vom Wirthaus im Fraunhofer. Als Moderatoren fungierten der Kabarettist Josef Pretterer und der Volksmusiker Heini Zapf.
Das Maibaumfest wird u.a. vom Bezirksausschuß 2 und der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen unterstützt.

Fortsetzung:

Nach dem Startschuß von Josef Pretterer um 11.00 spielt die Aubinger Dorfmusik auf. Die Musiker sind Mitglieder der Blaskapelle, welche das älteste Fahrgeschäft auf der Wiesn, die "Krinoline" musikalisch begleitet.

Ab 13.00 Uhr stand Maibaumkraxln auf dem Programm. Die neuen Tafeln des Maibaums wurden von Michael Borio, Robert C. Rore, Mirtha Monge, Marion Pfleghar und Rainer Maria Strixner geschaffen. Die Künstler konnten vor Ort bestaunen, wie ihre Werke von Mitgliedern des Hochseilgartens Aschheim in luftiger Höhe angebracht wurden.

Tanja und Susi Raith aus der Oberpfalz, d'Raith-Schwestern" präsentierten Auszüge aus ihrem Jodical "Die Alpenköniginnen" - eine Mischung aus Jodelshow und Musical mit liebenswerter Persiflage auf die Heimatfilme der 70er Jahre.

Ein Highlight war der Auftritt der diesjährigen Maikönigin, die tags zuvor im Café Selig inthronisiert worden war. Majestät gaben sich volksnah. Nach ein paar huldvollen Worten angagierte sie sich sogleich für die aufspielende Band und bot deren letzte CD feil und sorgte somit für reißenden Absatz des Restbestandes! Wer immer aus dem gemeinen Fußvolk ein Tänzchen mit Ihrer königlichen Maiheit wagen wollte, sollte nicht zurückgewiesen werden. Leider gab sich das Volk schüchtern - angesichts des atemberaubenden und aufsehen erweckenden Schuhwerks der Maikönigin unbegreiflich!

Daß das Maibaumfest auch ein Event der Homosexuellen-Szene ist, hat sich im Viertel ja mittlerweile herumgesprochen. Und so stimmt es zuversichtlich, daß sich Publikum aller Coleur einfand: Heteros neben Homos, Alt neben jung, Singles neben jungen Familien mit Kindern. Die alte bayerische Weisheit: vor Bier und Brotzeit auf hölzernen Bänken sind alle gleich, bewarheitete sich einmal mehr aufs Harmonischste.

Und am Rande des Geschehens feierten auch jede Menge Hunde mit - vom Rehpinscher bis zur Deutschen Dogge. Neben dem Gedränge am Grünstreifen vor dem Glockenbachspielplatz gab es ein Stelldichein vieler relaxter Vierbeiner, auch die Musikpalette von klassischer bis avangardistischer und auch afrikanischer Volksmusik, brachte die Wastls, Rambos und Fifis nicht aus der Ruhe. Mangels einer entsprechenden Umfrage ist nicht bekannt, welcher der Vierbeiner den Festbesuch als Gelegenheit zum Anbandeln mit einem gleichgeschlechtlichen Artgenossen nahm.

--> diese und weitere Fotos finden Sie in unserem Bildarchiv

Das gelungene Straßenfest unseres BA 2 - Glockenbachfest 2009

06.01.10 Permalink
von Stefan Vogel - 1.7.2009

Petrus muss ein Glockenbacher gewesen sein, denn sonst hätte das Wetter am 27.6.2009 nicht so toll trocken gehalten. Insgesamt war es ein sehr entspanntes und gemütliches Straßenfest und für ein paar Gäste mehr wäre auch noch Platz gewesen.
Bekannte Szene Wirte aus dem Viertel verwöhnten die Gäste mit kleinen Schmankerln und Leckerem vom Grill und natürlich auch reichlich Bier und dem Dauerbrenner Caipi. Musikalisches Highlight war Silvia Francesca, die Schlager zum bestem gab und das Publikum mit Liedern wie "Dileila" begeisterte. Fans und Freunde des deutschen Schlagers kamen auf Ihre Kosten und konnten "mitschmettern"!

Fortsetzung:


Ein Kinder- und Familienprogramm mit großen Spiel- und Bastelangebot und Aerotrimmer gab es auf dem Kunterbunt KuBu-Gelände. Ebenfalls dort an Infoständen, die Einrichtungen REGSAM, AIDS-Hilfe und die Pfadfinder vom Pegasusstamm. Sie stellten sich und ihre Arbeit vor, gaben Auskünfte und versorgten die Interessierten mit Informationsmaterial. Ein Stand mit wunderbaren Stadtteilbüchern - zum Kaufen - für die München- und Glockenbach-Begeisterten war auch vertreten.
Im dunklen Mittelalter eine beliebte Folter, heute ein Vergnügen: auf das Rad geflochten werden. Auf dem Gelände des KuBu fanden die kleinen Besucher viele Spielmöglichkeiten und Gelegenheit, ihre Kreativität zu erproben; zum Beispiel beim Umgang mit Speckstein.
Norbert Zimmer - treibende Kraft des Stadtteilfestes unseres Bezirksausschusses- richtete letzte Worte an die Gäste und verabschiedete sie herzlich. Schön war es, und gelungen war es, Dankeschön an alle Beteiligte.
Weitere Fotos finden Sie in unserem Bildarchiv

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