Kategorie: Soziales & Gesellschaft
München siegt beim "Stadtradeln"
vom 25.10.2011 - Quelle: Rathaus-Umschau, bearbeitet von Karin Zick
Mit 168.335 zurückgelegten Kilometern hat die Landeshauptstadt die Aktion "Stadtradeln - Unsere Stadt fährt Rad!" für sich entschieden und den Titel "Fahrradaktivste Stadt" errungen. Die 41 Münchner Teams haben sich unter den bundesweit 60 teilnehmenden Städten und Kommunen durchgesetzt und mehr als 24 Tonnen CO2 eingespart.
Zum dritten Mal hat sich die Landeshauptstadt heuer an der Aktion "Stadtradeln - Unsere Stadt fährt Rad" beteiligt und erstmals vor Leipzig (157.845 Kilometer/22.730 Kilogramm CO2) und Rheinberg (142.694 km/ 20548 kg CO2 ) Platz 1 belegt. Gesund und abgasfrei haben die Münchnerinnen und Münchner die Erde mehr als vier Mal umrundet und damit die Ergebnisse des vergangenen Jahrs deutlich übertroffen, so Monatzeder. 2009 wurden in München mehr als 70.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und über zehn Tonnen CO2 eingespart.
Folgende Teams haben die ersten drei Plätze belegt:
Platz 1: ADFC München (24.272 Kilometer/3.495 Kilogramm CO2)
Platz 2: Europäisches Patentamt (14.477 Kilometer/2.085 Kilogramm CO2)
Platz 3: Gesundheit und Umwelt (9.735 Kilometer/1.402 Kilogramm CO2)
Mit 168.335 zurückgelegten Kilometern hat die Landeshauptstadt die Aktion "Stadtradeln - Unsere Stadt fährt Rad!" für sich entschieden und den Titel "Fahrradaktivste Stadt" errungen. Die 41 Münchner Teams haben sich unter den bundesweit 60 teilnehmenden Städten und Kommunen durchgesetzt und mehr als 24 Tonnen CO2 eingespart.
Fortsetzung:
Bei der Abschlussfeier am 23. Oktober im Verkehrszentrum des Deutschen Museums sind die erfolgreichsten Teams und Einzelteilnehmerinnen und -teilnehmer aus München von Stadtrat Paul Bickelbacher (Bündnis 90/Die Grünen) in Vertretung des Oberbürgermeister mit Preisen, darunter Fahrradtaschen sowie das von Christian Ude signierte Buch "Stadtradeln: Kleine Philosophie der Passionen" belohnt worden.Zum dritten Mal hat sich die Landeshauptstadt heuer an der Aktion "Stadtradeln - Unsere Stadt fährt Rad" beteiligt und erstmals vor Leipzig (157.845 Kilometer/22.730 Kilogramm CO2) und Rheinberg (142.694 km/ 20548 kg CO2 ) Platz 1 belegt. Gesund und abgasfrei haben die Münchnerinnen und Münchner die Erde mehr als vier Mal umrundet und damit die Ergebnisse des vergangenen Jahrs deutlich übertroffen, so Monatzeder. 2009 wurden in München mehr als 70.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt und über zehn Tonnen CO2 eingespart.
Folgende Teams haben die ersten drei Plätze belegt:
Platz 1: ADFC München (24.272 Kilometer/3.495 Kilogramm CO2)
Platz 2: Europäisches Patentamt (14.477 Kilometer/2.085 Kilogramm CO2)
Platz 3: Gesundheit und Umwelt (9.735 Kilometer/1.402 Kilogramm CO2)
Lesben und Schwule in München - Umfrage 2004
vom 24.7.2009 - von Karin Zick
2003 und 2004 hat die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eine umfangreiche Fragebogenaktion durchgeführt. Sie sollte Aufschluß geben, wie Münchens Lesben und Schwule ihre Lebenssituation (nicht nur) im Alter einschätzen und welche Wünsche, Bedürfnisse und Probleme vorhanden sind.
2.515 Personen nahmen an der Aktion teil, davon ca. zwei Drittel Männer und ein Drittel Frauen mit einem Altersschwerpunkt von unter 55 Jahren.
Soziale Lebenssituation
Die überwiegende Zahl der Befragten leben iher Homosexualität (weitgehend) offen, wobei jedoch 70 % der Schwulen und 80 % der Lesben angeben, daß es Situationen gibt, in denen es ihnen schwerfällt, sich zu outen. Bei Arbeitgeber und Arbeitskollegen wird die eigene Homosexualität eher verheimlicht; nur ein Drittel der Befragten gibt an, dort ganz offen zu leben. Knapp 20 % sagen, daß sie ihre Homosexualität gegenüber den Kollegen verheimlichen, gegenüber dem Arbeitgeber sind es 40 %.
Erfahrung von Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt
Schwule Männer gehen noch mehr als lesbische Frauen davon aus, bereits sehr früh sozial zu altern, also in ihrer Szene ab einem frühen Zeitpunkt für alt gehalten zu werden. Bis zu einem Alter von unter 45 Jahren halten sich selber nur ca. 6 % für alt, aber 55 % befürchten, in ihrer sozialen Lebenswelt für alt gehalten zu werden. Für über 90 % der Befragten ist Einsamkeit im Alter ein bedeutendes Thema, denn sie gehen davon aus, daß die Bedeutung der Szene und die Möglichkeit, dort neue soziale Kontakte aufzubauen, im Alter deutlich abnimmt.
2003 und 2004 hat die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen eine umfangreiche Fragebogenaktion durchgeführt. Sie sollte Aufschluß geben, wie Münchens Lesben und Schwule ihre Lebenssituation (nicht nur) im Alter einschätzen und welche Wünsche, Bedürfnisse und Probleme vorhanden sind.
2.515 Personen nahmen an der Aktion teil, davon ca. zwei Drittel Männer und ein Drittel Frauen mit einem Altersschwerpunkt von unter 55 Jahren.
Fortsetzung:
Die hier vorgestellten Ergebnisse stellen lediglich Auszüge aus den Ergebnissen dar. Die vollständigen Ergebnisse sind bei der Koordinierungsstelle erhältlich.Soziale Lebenssituation
Die überwiegende Zahl der Befragten leben iher Homosexualität (weitgehend) offen, wobei jedoch 70 % der Schwulen und 80 % der Lesben angeben, daß es Situationen gibt, in denen es ihnen schwerfällt, sich zu outen. Bei Arbeitgeber und Arbeitskollegen wird die eigene Homosexualität eher verheimlicht; nur ein Drittel der Befragten gibt an, dort ganz offen zu leben. Knapp 20 % sagen, daß sie ihre Homosexualität gegenüber den Kollegen verheimlichen, gegenüber dem Arbeitgeber sind es 40 %.
Erfahrung von Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt
- Über 80 % (!) der Befragten verfügen über Erfahrungen in diesen Bereichen;
- ca. 60 % haben Beschimpfungen erlebt;
- knapp 20 % wurden Opfer von Gewalt;
- knapp 40 % geben an, psychischem Druck, Bedrohungen, Einschüchterungen usw. ausgesetzt gewesen zu sein;
- 35 % wurden in ihren Familien benachteiligt bzw. abgelehnt;
- 45 % haben ähnliche Erfahrungen im Freundeskreis gemacht;
- das Bekanntwerden der Homosexualität hatte im Kontakt zu Kollegen zu 15 % und Arbeitgebern zu 21 % negative Auswirkungen;
- 60 % kennen Situationen, in denen sie Angst hatten, als homosexuell erkannt zu werden
Schwule Männer gehen noch mehr als lesbische Frauen davon aus, bereits sehr früh sozial zu altern, also in ihrer Szene ab einem frühen Zeitpunkt für alt gehalten zu werden. Bis zu einem Alter von unter 45 Jahren halten sich selber nur ca. 6 % für alt, aber 55 % befürchten, in ihrer sozialen Lebenswelt für alt gehalten zu werden. Für über 90 % der Befragten ist Einsamkeit im Alter ein bedeutendes Thema, denn sie gehen davon aus, daß die Bedeutung der Szene und die Möglichkeit, dort neue soziale Kontakte aufzubauen, im Alter deutlich abnimmt.
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Austellung über lesbisches Leben in München noch bis 28.7.2011
vom 16.7.2011
„Sie war ganz schlimm schön... – Lesbische Portraits“ - unter diesem Titel ist im Münchner Stadtmuseum eine Ausstellung zu sehen, die lesbische Lebenswege erzählt. Die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München hat in Zusammenarbeit mit zwei Münchner Künstlerinnen einen Blick auf eine oftmals wenig sichtbare gesellschaftliche Gruppe geworfen.
Lesbisches Leben in seiner Vielfalt - es entspricht nämlich nicht einem bestimmten stereotypen Schema. Die Ausstellung zeigt lesbisches Leben exemplarisch. Sie soll anregen, sich einzulassen auf zehn persönliche Geschichten, die auch typische Aspekte einer lesbischen Biografie aufweisen. Und sie soll anregen zum Weiterdenken.
In der künstlerischen Umsetzung werden Einblicke in das Leben der Einzelnen per Bild und Text gewährt. Die Bildtafeln bestehen aus einem Porträtfoto und einem Foto einer Szene aus dem Leben der Frau. Auf den Texttafeln erzählen die Frauen aus ihrem Leben und es erschließt sich ein ganzheitliches Bild ihrer jeweiligen Geschichte.
Mit dieser Ausstellung soll lesbisches Leben sichtbarer gemacht werden. Dies wäre der Koordinierungsstelle nicht möglich, wären nicht 10 Münchner Lesben bereit gewesen, ihre Geschichten und ihre Gesichter öffentlich zu zeigen.
„Sie war ganz schlimm schön... – Lesbische Portraits“ - unter diesem Titel ist im Münchner Stadtmuseum eine Ausstellung zu sehen, die lesbische Lebenswege erzählt. Die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Landeshauptstadt München hat in Zusammenarbeit mit zwei Münchner Künstlerinnen einen Blick auf eine oftmals wenig sichtbare gesellschaftliche Gruppe geworfen.
Fortsetzung:
Zehn persönliche Biografien zeigen: Lesben leben in München und sie leben ganz unterschiedlich. Berührend und interessant werden lesbische Lebenswege erzählt.Lesbisches Leben in seiner Vielfalt - es entspricht nämlich nicht einem bestimmten stereotypen Schema. Die Ausstellung zeigt lesbisches Leben exemplarisch. Sie soll anregen, sich einzulassen auf zehn persönliche Geschichten, die auch typische Aspekte einer lesbischen Biografie aufweisen. Und sie soll anregen zum Weiterdenken.
In der künstlerischen Umsetzung werden Einblicke in das Leben der Einzelnen per Bild und Text gewährt. Die Bildtafeln bestehen aus einem Porträtfoto und einem Foto einer Szene aus dem Leben der Frau. Auf den Texttafeln erzählen die Frauen aus ihrem Leben und es erschließt sich ein ganzheitliches Bild ihrer jeweiligen Geschichte.
Mit dieser Ausstellung soll lesbisches Leben sichtbarer gemacht werden. Dies wäre der Koordinierungsstelle nicht möglich, wären nicht 10 Münchner Lesben bereit gewesen, ihre Geschichten und ihre Gesichter öffentlich zu zeigen.
LBV-Wettbewerb: Neue Bäume für München
vom 6.11.2010 - LBV-Pressemitteilung
Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat ein neues Projekt gestartet. In einer kostenlosen Broschüre mit dem Titel „Biodiversität – Individualität, Zukunftschancen“ wird das Thema ausführlich erläutert. Daran schließt sich ein Kreativwettbewerb an: Für jeden, der am Wettbewerb teilnimmt, pflanzt der LBV einen Baum oder einen Strauch.
An dem Wettbewerb können Privatpersonen, Schulklassen, Vereine oder offene Gruppen teilnehmen. In einer Zukunftsvision sollen sie kreativ darstellen, wie im Jahr 2030 die biologische Vielfalt in München aussehen könnte.
Letztmöglicher Abgabetermin ist der 4. Februar 2011 im LBV-Naturschutzzentrum, Klenzestr. 37, 80469 München.
Die Biodiversitätsbroschüre kann beim LBV kostenfrei per E-Mail unter a-baumgarten@lbv.de oder telefonisch unter 200 270 82 angefordert werden.
Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat ein neues Projekt gestartet. In einer kostenlosen Broschüre mit dem Titel „Biodiversität – Individualität, Zukunftschancen“ wird das Thema ausführlich erläutert. Daran schließt sich ein Kreativwettbewerb an: Für jeden, der am Wettbewerb teilnimmt, pflanzt der LBV einen Baum oder einen Strauch.An dem Wettbewerb können Privatpersonen, Schulklassen, Vereine oder offene Gruppen teilnehmen. In einer Zukunftsvision sollen sie kreativ darstellen, wie im Jahr 2030 die biologische Vielfalt in München aussehen könnte.
Fortsetzung:
Es sind Beiträge jeder Art willkommen, die sich für eine Ausstellung eignen. Die Wettbewerbsbeiträge werden im Frühjahr 2011 in der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Pasinger Fabrik zu besichtigen sein. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, die bestätigt, daß für sein Engagement ein Baum oder ein Strauch gepflanzt wird.Letztmöglicher Abgabetermin ist der 4. Februar 2011 im LBV-Naturschutzzentrum, Klenzestr. 37, 80469 München.
Die Biodiversitätsbroschüre kann beim LBV kostenfrei per E-Mail unter a-baumgarten@lbv.de oder telefonisch unter 200 270 82 angefordert werden.
Vergabe von Kinderkrippenplätzen
vom 13.4.2010 - Quelle: Rathaus-Umschau, bearbeitet von Karin Zick
Der Münchner Merkur berichtete am 6.4. und die Abendzeitung am 8.4.2010 über das Geschäft mit der Vergabe von Krippenplätzen gegen Provision. Das Sozialreferat nimmt wie folgt Stellung:
In den Kinderkrippen der Landeshauptstadt München können sie sich darüberhinaus bei dieser einen Anmeldung für sechs weitere Kinderkrippen vormerken lassen. Ein persönliches Erscheinen in diesen Kinderkrippen ist zur Vormerkung nicht erforderlich. Die Platzvergabe erfolgt nach den vom Münchner Stadtrat beschlossenen Regularien. Durch das Bayerische Kinderbildungs- und -Betreuungsgesetz (BayKiBiG) ist seit 2005 unter anderem ein privat-gewerblicher Kinderkrippen-Markt entstanden. Dieser private Markt trägt zur Versorgung mit Kinderkrippenplätzen in München bei und wird daher von der Landeshauptstadt München grundsätzlich positiv gesehen.
Allerdings werden in der Regel sehr viel höhere Gebühren als bei den städtischen Einrichtungen und den Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege fällig. In der Vergabe der Plätze sind die privaten Betreiber nicht an die Regularien der Landeshauptstadt München gebunden. Richtig ist, daß es in München noch immer zu wenig Betreuungsplätze für 0- bis 3-jährige Kinder gibt. Nicht übersehen werden darf aber, welche Fortschritte die Landeshauptstadt München beim Ausbau erzielt hat.
br> In München gab es 1990 1.908 Kinderkrippenplätze, heute sind es mit 8.942 Plätzen in Kinderkrippen, Kitz, Koops und Kinderhäusern mehr als viermal so viele. Bis Ende 2013 strebt die Stadt München an, für fast 43 Prozent aller Kinder von 0 bis drei Jahren einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen.
Der Münchner Merkur berichtete am 6.4. und die Abendzeitung am 8.4.2010 über das Geschäft mit der Vergabe von Krippenplätzen gegen Provision. Das Sozialreferat nimmt wie folgt Stellung:
Fortsetzung:
In den Kinderkrippen der Landeshauptstadt München und der Träger der freien Wohlfahrtspflege, mit denen die Stadt einen Betriebsträgervertrag hat, können die Plätze nicht über einen Makler vergeben werden. Die Vergabe hängt damit auch nicht davon ab, ob sich Eltern einen solchen Vermittlungsservice leisten können. Die Eltern müssen sich in einer Kinderkrippe persönlich anmelden.In den Kinderkrippen der Landeshauptstadt München können sie sich darüberhinaus bei dieser einen Anmeldung für sechs weitere Kinderkrippen vormerken lassen. Ein persönliches Erscheinen in diesen Kinderkrippen ist zur Vormerkung nicht erforderlich. Die Platzvergabe erfolgt nach den vom Münchner Stadtrat beschlossenen Regularien. Durch das Bayerische Kinderbildungs- und -Betreuungsgesetz (BayKiBiG) ist seit 2005 unter anderem ein privat-gewerblicher Kinderkrippen-Markt entstanden. Dieser private Markt trägt zur Versorgung mit Kinderkrippenplätzen in München bei und wird daher von der Landeshauptstadt München grundsätzlich positiv gesehen.
Allerdings werden in der Regel sehr viel höhere Gebühren als bei den städtischen Einrichtungen und den Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege fällig. In der Vergabe der Plätze sind die privaten Betreiber nicht an die Regularien der Landeshauptstadt München gebunden. Richtig ist, daß es in München noch immer zu wenig Betreuungsplätze für 0- bis 3-jährige Kinder gibt. Nicht übersehen werden darf aber, welche Fortschritte die Landeshauptstadt München beim Ausbau erzielt hat.
br> In München gab es 1990 1.908 Kinderkrippenplätze, heute sind es mit 8.942 Plätzen in Kinderkrippen, Kitz, Koops und Kinderhäusern mehr als viermal so viele. Bis Ende 2013 strebt die Stadt München an, für fast 43 Prozent aller Kinder von 0 bis drei Jahren einen Betreuungsplatz zur Verfügung zu stellen.
Infoveranstaltung im ASZ zum Mehrgenerationenprojekt
vom 7.10.2010 - Pressemitteilung des ASZ-Isarvorstadt
Das Bein gebrochen und niemand zum Einkaufen? Nachhilfe für die Kinder oder „Urlaubsvertretung“ bei Pflanzen und Tieren gesucht? Die Hilfe liegt nahe, finden das Alten- und Service-Zentrum Isarvorstadt (ASZ), die Seniorenvertretung und der Seniorenbeauftragte Peter Körner des Bezirks Isarvorstadt – Ludwigvorstadt: nämlich bei „Gelebter Nachbarschaft“. Wie diese über alle Generationen funktionieren kann zeigt eine Infoveranstaltung am Dienstag, 19. Oktober von 14.30 bis 17.00 Uhr im ASZ in der Hans-Sachs-Straße 14..
Der Stammtisch im ASZ ist eine erste Kontaktbörse, den Umgang miteinander gestalten die Nachbarn dann selbst. Wie eine gute Nachbarschaft mit allen Generationen funktionieren könnte und was der Einzelne dazu beitragen kann, das erklärt am 19. Oktober um 14.30 Uhr Christiane Lüers. Die Sozialgerontologin im Sozialreferat der Landeshauptstadt München hält das Einstiegsreferat zum Thema. Wie dies dann in der Praxis umgesetzt wird, erläutern Jens Dietrich, Monika Kett und Theo Kempf und Peter Körner konkret am Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ im Glockenbachviertel - mit seinem Hintergrund und seinem aktuellen Stand. Anschließend können bei Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und natürlich auch Fragen gestellt werden.
Bis 18.10.2010 können Sie sich anmelden unter
Tel. 23 23 98 84 0 oder per E-Mail: asz-isarvorstadt@caritasmuenchen.de
Weitere Infos auch unter www.asz-isarvorstadt.de beim Punkt „Mehrgenerationenprojekte“.
Das Bein gebrochen und niemand zum Einkaufen? Nachhilfe für die Kinder oder „Urlaubsvertretung“ bei Pflanzen und Tieren gesucht? Die Hilfe liegt nahe, finden das Alten- und Service-Zentrum Isarvorstadt (ASZ), die Seniorenvertretung und der Seniorenbeauftragte Peter Körner des Bezirks Isarvorstadt – Ludwigvorstadt: nämlich bei „Gelebter Nachbarschaft“. Wie diese über alle Generationen funktionieren kann zeigt eine Infoveranstaltung am Dienstag, 19. Oktober von 14.30 bis 17.00 Uhr im ASZ in der Hans-Sachs-Straße 14..
Fortsetzung:
Seit drei Monaten treffen sich an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19.00 Uhr Alt und Jung, Väter, Mütter und Singles, Alteingesessene und Neuzugezogene zum „Nachbarschafts-Stammtisch“ im ASZ. Dessen Leiter Jens Dietrich und Seniorenbeiratsmitglied Theo Kempf ziehen eine positive erste Bilanz. „In einer zwanglosen, offenen Atmosphäre lernen sich bei uns Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft kennen. Sie entdecken Gemeinsamkeiten oder stellen fest, wie sie sich gegenseitig helfen können, das schafft ein angenehmes Gefühl von Geborgenheit, Vertrauen und Zufriedenheit“, sind sich die beiden Männer einig.Der Stammtisch im ASZ ist eine erste Kontaktbörse, den Umgang miteinander gestalten die Nachbarn dann selbst. Wie eine gute Nachbarschaft mit allen Generationen funktionieren könnte und was der Einzelne dazu beitragen kann, das erklärt am 19. Oktober um 14.30 Uhr Christiane Lüers. Die Sozialgerontologin im Sozialreferat der Landeshauptstadt München hält das Einstiegsreferat zum Thema. Wie dies dann in der Praxis umgesetzt wird, erläutern Jens Dietrich, Monika Kett und Theo Kempf und Peter Körner konkret am Projekt „Gelebte Nachbarschaft“ im Glockenbachviertel - mit seinem Hintergrund und seinem aktuellen Stand. Anschließend können bei Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und natürlich auch Fragen gestellt werden.
Bis 18.10.2010 können Sie sich anmelden unter
Tel. 23 23 98 84 0 oder per E-Mail: asz-isarvorstadt@caritasmuenchen.de
Weitere Infos auch unter www.asz-isarvorstadt.de beim Punkt „Mehrgenerationenprojekte“.
Lesbisches und schwules Leben in der Maxvorstadt
von Karin Zick (Quelle: Rathaus-Umschau) - vom 9.5.2010
Das Münchner Glockenbachviertel ist weithin bekannt als Hochburg von Lesben und Schwulen in der bayerischen Landeshauptstadt. Doch auch in der Maxvorstadt, einem zentralen Stadtteil Münchens waren und sind Lesben und Schwule sichtbar.
Die Ausstellung "Lesbisches und schwules Leben in der Maxvorstadt" wurde am 6. Mai um 19 Uhr mit einem kleinen Festakt eröffnet und ist bis Mitte Juni zu sehen.
Treffpunkt: U-Bahnstation Universität, Eingang Nord/ Siegestor,
Zwischengeschoss.
Schon im 19. Jahrhundert stand die alte Residenzstadt München im Ruf einer liberalen Stadt der Wissenschaft und Kunst. Mit der nördlichen Stadterweiterung, der Maxvorstadt, entstand rund um die Universitäten und Museen wie Alte und Neue Pinakothek ein Viertel, das wegen der geistigen Lebendigkeit und freizügigen Atmosphäre auch für viele Schwule und Lesben attraktiv war. Nach den dunklen Zeiten der Verfolgung homosexuellen Lebens wurden in den 1970er Jahren in der Maxvorstadt wichtige Projekte von Lesben und Schwulen gegründet. Es entstanden Initiativen, die die Stadt bis heute bereichern, wenn sich auch schwullesbische Projekte heute eher im Glockenbachviertel konzentrieren.
Das Münchner Glockenbachviertel ist weithin bekannt als Hochburg von Lesben und Schwulen in der bayerischen Landeshauptstadt. Doch auch in der Maxvorstadt, einem zentralen Stadtteil Münchens waren und sind Lesben und Schwule sichtbar.
Fortsetzung:
In der U-Bahn-Galerie des Bezirksausschusses Maxvorstadt an der Haltestelle Universität präsentiert das "forum homosexualität münchen lesben und schwule in geschichte und kultur e.v." nun erstmals die Geschichte von Lesben und Schwulen rund um die großen Universitäten und weltbekannten Museen vom Fotoatelier Elvira und Café Stephanie bis zur lesbischen Buchhandlung Lillemor´s.Die Ausstellung "Lesbisches und schwules Leben in der Maxvorstadt" wurde am 6. Mai um 19 Uhr mit einem kleinen Festakt eröffnet und ist bis Mitte Juni zu sehen.
Treffpunkt: U-Bahnstation Universität, Eingang Nord/ Siegestor,
Zwischengeschoss.
Schon im 19. Jahrhundert stand die alte Residenzstadt München im Ruf einer liberalen Stadt der Wissenschaft und Kunst. Mit der nördlichen Stadterweiterung, der Maxvorstadt, entstand rund um die Universitäten und Museen wie Alte und Neue Pinakothek ein Viertel, das wegen der geistigen Lebendigkeit und freizügigen Atmosphäre auch für viele Schwule und Lesben attraktiv war. Nach den dunklen Zeiten der Verfolgung homosexuellen Lebens wurden in den 1970er Jahren in der Maxvorstadt wichtige Projekte von Lesben und Schwulen gegründet. Es entstanden Initiativen, die die Stadt bis heute bereichern, wenn sich auch schwullesbische Projekte heute eher im Glockenbachviertel konzentrieren.
ThemenGeschichtsPfad: Geschichte der Lesben und Schwulen in München
von Karin Zick (Quelle: Rathaus-Umschau)- 14.7.2010
Der neue ThemenGeschichtsPfad zeigt die Bedeutung homosexueller Münchnerinnen und Münchner, wie zum Beispiel der Schauspielerin Therese Giehse, der Frauenrechtlerin Anita Augspurg oder des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder, für das kulturelle und gesellschaftspolitische Leben in dieser Stadt - damals wie heute - auf und stellt sowohl Orte als auch Menschen vor.
Bei einem historischen Stadtrundgang zu ausgewählten Themen können sich interessierte Münchnerinnen und Münchner auf eine spannende Spurensuche im Stadtgebiet Münchens begeben. Die Informationen zu den Orten und Menschen sowie ein Stadtplan sind in einer ca. 150-seitigen Broschüre im handlichen Pocket-Format zusammengefasst. Die Historikerin und Autorin der Broschüre, Dr. Ulla-Britta Vollhardt, hat dank akribischer Recherchen viel Unbekanntes zutage gefördert und in der Broschüre festgehalten. Der BR-Autor Horst Konietzny hat den dazugehörenden Audioguide verfasst.
Der ThemenGeschichtsPfad "Geschichte der Lesben und Schwulen in München" ist
ab 16. Juli in der Stadtinformation am Marienplatz
im Kulturreferat, Burgstraße 4, Abteilung 4, 4. Stock und
in der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Angertorstraße 7 (Eingang Müllerstraße)
kostenlos erhältlich und ist im Internet unter www.muenchen.de/tgp abrufbar. Der Audioguide ist ab August erhältlich. Geführte Stadtrundgänge mit dem Historiker Albert Knoll vom forum für homosexualität münchen finden am
15. Juli um 15 Uhr sowie am
Donnerstag, 22. Juli, um 18 Uhr statt.
Treffpunkt ist am Karl-Heinrich-Ulrichs- Platz. Die Führung ist kostenlos.
Nähere Informationen zum ThemenGeschichtsPfad "Die Geschichte der Lesben und Schwulen in München" sind beim
Kulturreferat, Karin Sommer, Mail: karin.sommer@muenchen.de, Telefon 233-28178, und
Christina Eder, Mail: christina.eder@muenchen.de, Telefon 2 33-2 44 29
erhältlich.
Die ThemenGeschichtsPfade des Kulturreferates sind unter www.muenchen.de/tgp abrufbar.
Der neue ThemenGeschichtsPfad zeigt die Bedeutung homosexueller Münchnerinnen und Münchner, wie zum Beispiel der Schauspielerin Therese Giehse, der Frauenrechtlerin Anita Augspurg oder des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder, für das kulturelle und gesellschaftspolitische Leben in dieser Stadt - damals wie heute - auf und stellt sowohl Orte als auch Menschen vor.
Fortsetzung:
Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München unterstützt und fördert seit über 20 Jahren schwul-lesbische Künstlerinnen und Künstler im Rahmen ihrer Projekte und entsprechenden Themenstellungen, wie sie z.B. der Verein "forum homosexualität münchen" immer wieder initiiert. Der Verein war aufgrund seiner detailreichen Kenntnisse und umfangreichen Materialien (Dokumente, Interviews, Fotos etc.) maßgeblich an der Verwirklichung dieses ThemenGeschichtsPfades beteiligt.Bei einem historischen Stadtrundgang zu ausgewählten Themen können sich interessierte Münchnerinnen und Münchner auf eine spannende Spurensuche im Stadtgebiet Münchens begeben. Die Informationen zu den Orten und Menschen sowie ein Stadtplan sind in einer ca. 150-seitigen Broschüre im handlichen Pocket-Format zusammengefasst. Die Historikerin und Autorin der Broschüre, Dr. Ulla-Britta Vollhardt, hat dank akribischer Recherchen viel Unbekanntes zutage gefördert und in der Broschüre festgehalten. Der BR-Autor Horst Konietzny hat den dazugehörenden Audioguide verfasst.
Der ThemenGeschichtsPfad "Geschichte der Lesben und Schwulen in München" ist
ab 16. Juli in der Stadtinformation am Marienplatz
im Kulturreferat, Burgstraße 4, Abteilung 4, 4. Stock und
in der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen
Angertorstraße 7 (Eingang Müllerstraße)
kostenlos erhältlich und ist im Internet unter www.muenchen.de/tgp abrufbar. Der Audioguide ist ab August erhältlich. Geführte Stadtrundgänge mit dem Historiker Albert Knoll vom forum für homosexualität münchen finden am
15. Juli um 15 Uhr sowie am
Donnerstag, 22. Juli, um 18 Uhr statt.
Treffpunkt ist am Karl-Heinrich-Ulrichs- Platz. Die Führung ist kostenlos.
Nähere Informationen zum ThemenGeschichtsPfad "Die Geschichte der Lesben und Schwulen in München" sind beim
Kulturreferat, Karin Sommer, Mail: karin.sommer@muenchen.de, Telefon 233-28178, und
Christina Eder, Mail: christina.eder@muenchen.de, Telefon 2 33-2 44 29
erhältlich.
Die ThemenGeschichtsPfade des Kulturreferates sind unter www.muenchen.de/tgp abrufbar.
"Schlechtes" Zeugnis? Kein Grund für Angst und Streß
vom 30.7.2010 - aus Rathaus-Umschau, aufbereitet von Karin Zick
Am Freitag, 30. Juli, erhalten rund 152.000 Schülerinnen und Schüler in München ihr Jahreszeugnis. Auch wenn die Noten nicht so ausfallen, wie sich die Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern das gewünscht hätten, muß dieser Tag nicht von Angst und Streß geprägt sein.
Könnte es sein, daß Sie Ihren Sprößling manchmal überfordern? Weil Sie Leistungen von ihm erwarten, die Sie für richtig halten, Ihr Kind aber überfordern?
Für Kinder und Jugendliche, die Angst haben, mit ihrem (erwarteten) schlechten Zeugnis den Eltern gegenüber zu treten, gibt es die Möglichkeit, sich von den Lehrkräften oder dem zuständigen Schulpsychologen Tipps zu holen, wie sie die Situation bewältigen können. Auch die zentralen schulischen Beratungsstellen in München bieten Hilfe an:
Am Freitag, 30. Juli, erhalten rund 152.000 Schülerinnen und Schüler in München ihr Jahreszeugnis. Auch wenn die Noten nicht so ausfallen, wie sich die Schülerinnen und Schüler oder ihre Eltern das gewünscht hätten, muß dieser Tag nicht von Angst und Streß geprägt sein.
Fortsetzung:
Vielen Schulkindern rutscht das Herz in die Hose, wenn sie ein Zeugnis kriegen, das weder ihren eigenen und vor allem nicht den Erwartungen ihrer Eltern entspricht. Wir kennen das sicher noch aus unserer eigenen Schulzeit, wie wir unser "Schandblatt" mit echter Angst nach Hause getragen haben: Das gibt richtig Schimpfe oder gar Bestrafung! Und viele von uns Erwachsenen kennen die Eltern-Kommentare: "Musik und Turnen - ja, da bist Du gut! Aber in den wichtigen Fächern..." Kinder und Jugendliche empfinden es als positiv, wenn sie für gute Leistungen bestätigt werden und sei es auch nur in einem Nebenfach wie Musik oder Sport. Drohungen und Bestrafungen sind dagegen eher kontraproduktiv, da in der Regel bei schlechten Noten oder bei Nichterreichen des Klassenziels Enttäuschung und Angst vorherrschen. Besser ist es, ausgehend von der aktuellen Situation Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.Könnte es sein, daß Sie Ihren Sprößling manchmal überfordern? Weil Sie Leistungen von ihm erwarten, die Sie für richtig halten, Ihr Kind aber überfordern?
Für Kinder und Jugendliche, die Angst haben, mit ihrem (erwarteten) schlechten Zeugnis den Eltern gegenüber zu treten, gibt es die Möglichkeit, sich von den Lehrkräften oder dem zuständigen Schulpsychologen Tipps zu holen, wie sie die Situation bewältigen können. Auch die zentralen schulischen Beratungsstellen in München bieten Hilfe an:
- Bildungsberatung der Stadt München für Realschulen, Gymnasien und Berufliche Schulen, Schwanthalerstraße 40, Telefon 2 33-8 33 00
- Bildungsberatung International für ausländische Schülerinnen und Schüler aller Schularten sowie deren Eltern, Goethestraße 53, Telefon 2 33-2 68 75
- Zentraler Schulpsychologischer Dienst der Stadt München, für Realschulen, Gymnasien und Berufliche Schulen, Tal 31, Telefon 2 33-2 82 30
- Staatliche Schulberatungsstelle für München Stadt und Landkreis, Pündterplatz 5, Telefon 38 38 49 50, alle Schularten
- Staatliche Schulberatungsstelle für Oberbayern-Ost, Beetzstraße 4, Telefon 9 82 95 51 10
- Staatliche Schulberatungsstelle für Oberbayern-West, Beetzstraße 4, Telefon 9 82 95 51 20
- Beratungsdienst für die Grund- und Hauptschulen Münchens beim Staatlichen Schulamt, Schwanthalerstraße 40, Telefon 54 41 35 64
Mittendrin statt nur dabei
Pressemitteilung vom 21.5.2010
Das Alten- und Service-Zentrum Isarvorstadt (ASZ) in der Hans-Sachs-Straße 14 hat eine Ringschleifenanlage installieren lassen. Dank dieser modernen Technik können Besucher mit Hörproblemen allen Vorträgen mühelos folgen.
Dass dies ein großer Schritt in Richtung Teilhabe Hörgeschädigter an der Gesellschaft ist, weiß Harald Küstner nur zu gut. Er ist regelmäßiger Besucher des ASZ und leitet dort auch ehrenamtlich die Initiativgruppe „Schwerhörig – na und“ für Menschen mit und ohne Hörschädigung. Von Geburt an schwerhörig, kennt Küstner die Problematik aus eigener Erfahrung. Mehrheitlich wären Schwerhörige innenohr-schwerhörig mit der Folge, dass sie zwar „hören“ könnten, die Worte aber nicht verstünden, berichtet er.
Moderne Hörgeräte sind mit einem speziellen „T“-Schalter ausgestattet, der das Induktionssignal der Ringschleifenanlage empfängt und so das induktive Hören ermöglicht. „Dadurch wird auch der sogenannte „McGurk-Effekt“ vermieden, dem viele Hörgeschädigte, hauptsächlich von Geburt an Schwerhörige, ausgeliefert sind“, erklärt Harald Küstner. So würden die Betroffenen Worte „hören“, die sinngemäß nicht gesagt wurden. Etwa, die Sonne pennt statt die Sonne brennt.
Und noch einen großen Vorteil habe die neue Ringschleifenanlage im ASZ: „Spricht man in das Mikrofon der Induktionsanlage, hören wir auch die eigene Stimme und Sprache, was das oft lädierte Selbstwertgefühl der Betroffenen enorm hebt."
Das Alten- und Service-Zentrum Isarvorstadt (ASZ) in der Hans-Sachs-Straße 14 hat eine Ringschleifenanlage installieren lassen. Dank dieser modernen Technik können Besucher mit Hörproblemen allen Vorträgen mühelos folgen.
Dass dies ein großer Schritt in Richtung Teilhabe Hörgeschädigter an der Gesellschaft ist, weiß Harald Küstner nur zu gut. Er ist regelmäßiger Besucher des ASZ und leitet dort auch ehrenamtlich die Initiativgruppe „Schwerhörig – na und“ für Menschen mit und ohne Hörschädigung. Von Geburt an schwerhörig, kennt Küstner die Problematik aus eigener Erfahrung. Mehrheitlich wären Schwerhörige innenohr-schwerhörig mit der Folge, dass sie zwar „hören“ könnten, die Worte aber nicht verstünden, berichtet er.
Fortsetzung:
„Der gravierenden Hör-Einbuße entgegenzuwirken, hilft diese Technik“, so Küstner: „Induktives Hören versetzt die Betroffenen in die Lage, „glockenklar“ zum Beispiel Konsonanten zu hören beziehungsweise diese zu unterscheiden.“Moderne Hörgeräte sind mit einem speziellen „T“-Schalter ausgestattet, der das Induktionssignal der Ringschleifenanlage empfängt und so das induktive Hören ermöglicht. „Dadurch wird auch der sogenannte „McGurk-Effekt“ vermieden, dem viele Hörgeschädigte, hauptsächlich von Geburt an Schwerhörige, ausgeliefert sind“, erklärt Harald Küstner. So würden die Betroffenen Worte „hören“, die sinngemäß nicht gesagt wurden. Etwa, die Sonne pennt statt die Sonne brennt.
Und noch einen großen Vorteil habe die neue Ringschleifenanlage im ASZ: „Spricht man in das Mikrofon der Induktionsanlage, hören wir auch die eigene Stimme und Sprache, was das oft lädierte Selbstwertgefühl der Betroffenen enorm hebt."
