Kategorie: Familie & Kinder
Bayernpartei möchte bairischsprachige Kindergartengruppen
vom 11.11.2010 - Quelle: Rathaus-Umschau
Stadtrat Richard Progl von der Bayernpartei stellte den Antrag, bairischsprachige Kindergartengruppen einführen. Zunächst sollen versuchsweise mindestens fünf Kindergartengruppen eingerichtet werden, in denen jeweils eine Erzieherin mit den Kindern konsequent bairisch spricht. Nach einem Jahr werden die Ergebnisse ausgewertet. Sofern keine gewichtigen Gründe dagegen sprechen, soll das Modell entsprechend ausgeweitet werden.
Stadtrat Progl begründet seinen Antrag damit, daß z.B. in einem Starnberger sowie in einem Denkendorfer Kindergarten die bairische Sprache seit einiger Zeit konsequent gepflegt werde. Eine der Betreuerinnen der Gruppe spricht grundsätzlich nur bairisch, ihr Kollege dafür schriftdeutsch. Dadurch bekommen die Kinder ein Gefühl dafür, daß die Regionalsprache etwas Normales ist und gepflegt werden sollte. Zudem hilft diese Form früher Mehrsprachigkeit dem späteren Erlernen von Fremdsprachen.
In den Kindergärten wird meist nur noch Hochdeutsch gesprochen. Wird dies von den Betreuern auch noch so vorgegeben, werden auch Kinder, die zuhause mit der Mundart aufwachsen, diese nicht mehr pflegen. Die bairische Mundart spielt in München nur noch eine marginale Rolle, deshalb solle sich die Stadt München dem anschließen. Progl wird mit dem Starnberger Kindergarten Kontakt aufnehmen, um pädagogische und organisatorische Anregungen zu erhalten.
Stadtrat Richard Progl von der Bayernpartei stellte den Antrag, bairischsprachige Kindergartengruppen einführen. Zunächst sollen versuchsweise mindestens fünf Kindergartengruppen eingerichtet werden, in denen jeweils eine Erzieherin mit den Kindern konsequent bairisch spricht. Nach einem Jahr werden die Ergebnisse ausgewertet. Sofern keine gewichtigen Gründe dagegen sprechen, soll das Modell entsprechend ausgeweitet werden.
Fortsetzung:
Über die Auswertung und die weiteren Pläne soll dem Stadtrat Bericht erstattet werden; der Anteil der bairisch sprechenden Kinder und Jugendlichen soll künftig im Münchner Bildungsbericht verzeichnet sein.Stadtrat Progl begründet seinen Antrag damit, daß z.B. in einem Starnberger sowie in einem Denkendorfer Kindergarten die bairische Sprache seit einiger Zeit konsequent gepflegt werde. Eine der Betreuerinnen der Gruppe spricht grundsätzlich nur bairisch, ihr Kollege dafür schriftdeutsch. Dadurch bekommen die Kinder ein Gefühl dafür, daß die Regionalsprache etwas Normales ist und gepflegt werden sollte. Zudem hilft diese Form früher Mehrsprachigkeit dem späteren Erlernen von Fremdsprachen.
In den Kindergärten wird meist nur noch Hochdeutsch gesprochen. Wird dies von den Betreuern auch noch so vorgegeben, werden auch Kinder, die zuhause mit der Mundart aufwachsen, diese nicht mehr pflegen. Die bairische Mundart spielt in München nur noch eine marginale Rolle, deshalb solle sich die Stadt München dem anschließen. Progl wird mit dem Starnberger Kindergarten Kontakt aufnehmen, um pädagogische und organisatorische Anregungen zu erhalten.
Mehr Männer in die KITAS
vom 1.10.2009, von Karin Zick (Quelle: Rathaus-Umschau)
Das Bundesfamilienministerium hat ein Modellprojekt initiiert, um mehr Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen und in KITAS einzusetzen. Die FDP-Stadträtin Christa Stock stellte jüngst den Antrag, die Landeshauptstadt München solle an diesem Modellprojekt teilnehmen. In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit soll die Stadt ein für München maßgeschneidertes Programm erarbeiten, um mehr Männer für den Beruf des Erziehers in Kindertagesstätten zu gewinnen.
Frau Stock begründet ihren Antrag damit, daß im Erzieherberuf großer Personalmangel herrscht. Es fehle an fachlich gut ausgebildetem Personal. Männer finden sich fast gar nicht im Erzieherberuf. Mit dem Modellprojekt "MEHR Männer in Kitas" will das Bundesfamilienministerium ab 2011 mehr Männer als Erzieher in Kindertagesstätten gewinnen. Das Programm soll am 1. Januar 2011 starten. Bund, Länder und Kommunen hatten vereinbart, bis 2013 für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren ein Kita-Angebot zu schaffen. Zugleich soll es dann einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung geben, sobald ein Kind ein Jahr ist.
Für den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung werden nach einer Prognose der Bundesregierung bis 2013 bis zu 40 000 Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich benötigt.
Das Bundesfamilienministerium hat ein Modellprojekt initiiert, um mehr Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen und in KITAS einzusetzen. Die FDP-Stadträtin Christa Stock stellte jüngst den Antrag, die Landeshauptstadt München solle an diesem Modellprojekt teilnehmen. In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit soll die Stadt ein für München maßgeschneidertes Programm erarbeiten, um mehr Männer für den Beruf des Erziehers in Kindertagesstätten zu gewinnen.
Fortsetzung:
Ziel ist es, vorrangig Kindern, die ohne männliche Bezugsperson aufwachsen, männliche Vorbilder und Bezugspersonen anzubieten. Das Konzept soll umgehend realisiert werden.Frau Stock begründet ihren Antrag damit, daß im Erzieherberuf großer Personalmangel herrscht. Es fehle an fachlich gut ausgebildetem Personal. Männer finden sich fast gar nicht im Erzieherberuf. Mit dem Modellprojekt "MEHR Männer in Kitas" will das Bundesfamilienministerium ab 2011 mehr Männer als Erzieher in Kindertagesstätten gewinnen. Das Programm soll am 1. Januar 2011 starten. Bund, Länder und Kommunen hatten vereinbart, bis 2013 für 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren ein Kita-Angebot zu schaffen. Zugleich soll es dann einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung geben, sobald ein Kind ein Jahr ist.
Für den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung werden nach einer Prognose der Bundesregierung bis 2013 bis zu 40 000 Erzieherinnen und Erzieher zusätzlich benötigt.
Der Winterspielplatz in der Holzstraße 9 startet in die dritte Saison
vom 24.10.2009
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Leicht gesagt, wenn man bei Sturm und Schnee langsam zum Eiszapfen mutiert. Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, brauchen Kinder einen anderen Ort zum Toben und Spielen. Die eigene Wohnung wird da in den Herbst- und Wintermonaten schnell zu eng und oft auch zu langweilig. Daraus entstand die Idee der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, in der Holzstraße 9 einen Winterspielplatz einzurichten.
Dann werden wieder Krabbellandschaften, Lese- und Kuschelzonen, Bauecken und Bobby-Car-Rennstrecken für die Kleinen bis zu drei Jahren aufgebaut. Für die Eltern gibt es ein Brotzeitbereich, von dem aus sie ihre Kinder gut im Blick haben. „Unser Winterspielplatz ist keine Kinderabgabestation“, erläutert Organisator Marc Dittberner „Viel mehr steht bei uns das Miteinander im Vordergrund. Wir wollen Treff- und Austauschpunkt für junge Familien, aber auch für Großeltern mit Enkeln sein. Der Winterspielplatz soll eine Möglichkeit sein, dem tristen Wetter draußen zu entfliegen.“
Daß dieses Ziel schon längst erreicht ist, beweisen die zahlreichen Gäste: Im vergangenen Winter kamen pro Woche rund 500-600 Besucher zum Winterspielplatz.
Auch der Bürgerpreis der Sparkassen hat erkannt, dass der Winterspielplatz eine innovative Idee und hat ihn für den „Sonderpreis gute Ideen für ein kinderfreundliches Deutschland“ nominiert.
Ebenso ist der Kindersachen-Flohmarkt der Gemeinde ist längst eine Institution geworden. Zum Auftakt der Winterspielplatzsaison am Samstag, den 24. Oktober 2009 statt. Eine ideale Gelegenheit, sich bei 85 Verkäufern für den bevorstehenden Winter mit Kleidung und Spielzeug einzudecken.
Winterspielplatz der Ev.-Freik. Gemeinde
Holzstraße 9 – 80469 München
www.winterspielplatz-muenchen.de
Öffnungszeiten ab 27.10.2009:
Dienstag: 15-17 Uhr
Mittwoch 9.30-12 und 15-17 Uhr
Donnerstag 9.30 -12 Uhr
Hausschuhe oder Socken mitbringen.
Eintritt frei, Spenden erwünscht
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Leicht gesagt, wenn man bei Sturm und Schnee langsam zum Eiszapfen mutiert. Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, brauchen Kinder einen anderen Ort zum Toben und Spielen. Die eigene Wohnung wird da in den Herbst- und Wintermonaten schnell zu eng und oft auch zu langweilig. Daraus entstand die Idee der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde, in der Holzstraße 9 einen Winterspielplatz einzurichten.
Fortsetzung:
Auf rund 500 Quadratmetern entsteht heuer in der dritten Saison wieder ein herrlicher Indoor-Spielplatz, der im Gegensatz zu ähnlichen kommerziellen Angeboten vollkommen kostenfrei ist; wobei Spenden zur Deckung der Unkosten natürlich gerne gesehen sind. 16 ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern darum, daß sich die Besucher des Winterspielplatzes wohl fühlen. Viermal in der Woche findet der „Winterspielplatz“ ab dem 26. Oktober im Gemeindezentrum der Baptisten in der Holzstraße 9 statt.Dann werden wieder Krabbellandschaften, Lese- und Kuschelzonen, Bauecken und Bobby-Car-Rennstrecken für die Kleinen bis zu drei Jahren aufgebaut. Für die Eltern gibt es ein Brotzeitbereich, von dem aus sie ihre Kinder gut im Blick haben. „Unser Winterspielplatz ist keine Kinderabgabestation“, erläutert Organisator Marc Dittberner „Viel mehr steht bei uns das Miteinander im Vordergrund. Wir wollen Treff- und Austauschpunkt für junge Familien, aber auch für Großeltern mit Enkeln sein. Der Winterspielplatz soll eine Möglichkeit sein, dem tristen Wetter draußen zu entfliegen.“
Daß dieses Ziel schon längst erreicht ist, beweisen die zahlreichen Gäste: Im vergangenen Winter kamen pro Woche rund 500-600 Besucher zum Winterspielplatz.Auch der Bürgerpreis der Sparkassen hat erkannt, dass der Winterspielplatz eine innovative Idee und hat ihn für den „Sonderpreis gute Ideen für ein kinderfreundliches Deutschland“ nominiert.
Ebenso ist der Kindersachen-Flohmarkt der Gemeinde ist längst eine Institution geworden. Zum Auftakt der Winterspielplatzsaison am Samstag, den 24. Oktober 2009 statt. Eine ideale Gelegenheit, sich bei 85 Verkäufern für den bevorstehenden Winter mit Kleidung und Spielzeug einzudecken.
Winterspielplatz der Ev.-Freik. Gemeinde
Holzstraße 9 – 80469 München
www.winterspielplatz-muenchen.de
Öffnungszeiten ab 27.10.2009:
Dienstag: 15-17 Uhr
Mittwoch 9.30-12 und 15-17 Uhr
Donnerstag 9.30 -12 Uhr
Hausschuhe oder Socken mitbringen.
Eintritt frei, Spenden erwünscht
